Granada Sehenswürdigkeiten
Alhambra
Die weltberühmte Alhambra von Granada ist ein wahres Meisterwerk der maurischen Baukunst. Diese imposante Festungsanlage ist das Wahrzeichen von Granada und zusammen mit den Generalife- Gärten die meistbesuchte Sehenswürdigkeit von Spanien. Der Löwenhof und der Nasridenpalast im Inneren sind besonders sehenswert. Kein Wunder, dass die Rote Burg, wie sie genannt wird, seit 1984 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Der Andrang ist sehr groß und deshalb sollten Karten im Voraus reserviert werden.
Albaicín
Das Albaicín oder auch Albycín ist das arabische und zugleich älteste Viertel von Granada. Vom Plaza Larga hat man die beste Möglichkeit, die Atmosphäre des aus der Maurenzeit stammenden Viertels aufzunehmen und in den Tapas Bars kann man herrlich verweilen. Teile der alten Stadtmauer, die arabischen Bäder und Torbögen bieten einen Einblick in die Baukunst der Mauren. Vom Mirador de San Nicolás hat man den besten Blick auf die Alhambra.
Catedral Santa María
Am Platz der ehemaligen Hauptmoschee von Granada befindet sich heute mit der Catedral Santa María de la Encarnación eine der großen Renaissancekathedralen von Spanien. 1523 wurde mit dem Bau begonnen und 200 Jahre später wurde sie fertiggestellt. Mit der Kathedrale wollten die Christen nach der Reconquista ein Zeichen für den Sieg über die „Ungläubigen“ setzen.
Capilla Real
Die Capilla Real, die an die Kathedrale anschließt, ist die Grabstätte der katholischen Könige, die sie extra als solche errichten ließen. Doch die Capilla wurde erst nach ihrem Tod fertig und so wurden die Leichname erst 1521 von der Alhambra in die Capilla Real überführt. Das anmutige Marmorgrabmal wurde von Domenico Francelli erschaffen. Im Museum kann man die Gemäldesammlung von Königin Isabel sowie ihre Krone und Schwert und Zepter von König Ferdinand sehen.
Abtei von Sacromonte
Im Stadtviertel Sacromonte, das Zigeunerviertel, gelangt man, wenn man den Straßen den Berg hinauffolgt, zur Abtei von Sacromonte, die aus der Kirche, der Abtei und dem Seminar besteht. Im Museum der im 17. Jahrhundert geweihten Abtei befinden sich eine Pinakothek und einige Kunstwerke und Gemälde. In den Katakomben unter der Kirche wurde der Schutzheilige der Stadt Granada, Saint Cecilio, gemartert.
Casa de los Tiros
Im Norden von Granada befindet sich das Monasterio de la Cartuja, das Karthäuserkloster. Im Jahr 1506 wurde mit dem Bau des Klosters begonnen. Nur der Kreuzgang, die Klosterkirche und die Sakristei sind von der ursprünglichen Anlage noch erhalten. Sie sind ein Paradebeispiel für den spanischen Spätbarock. Die Ähnlichkeit zur Alhambra ist deutlich, doch die Ausstattung des Klosters ist weitaus opulenter als die der Alhambra.
Monasterio de la Cartuja
Oberhalb der Cala de Sant Vincenc, der herrlichen Bucht von Sant Vincenc, liegt auf einem Hügel die Cova des Cuieram. 1907 wurden in dieser Höhle Tierknochen, Tonfiguren und eine Terrakottabüste der punischen Göttin der Fruchtbarkeit und der Wiedergeburt, Tanit, entdeckt. Ihr wurden hier offenbar im 5. und 2. Jh. v. Chr. Opfergaben dargebracht. Zudem wurden noch zwei Bronzeplaketten gefunden, die dem punischen Gott Melkart und einem Hohepriester namens Abdemun gewidmet wurden. Die Funde kann man heute im Archäologischen Museum in Eivissa bewundern.
Parque de las Ciencias
Der Parque de las Ciencias umfasst 70.000 m 2 und ist ein interaktives Museum, in dem man auf anschauliche Weise Ergebnisse aus der Forschung erleben kann. Hier kann man alles selber ausprobieren, um physikalische Gesetze besser zu verstehen und der Wissenschaft näher zu kommen. Ebenso kann man im Schmetterlingshaus und der Sternwarte auf Entdeckungstour gehen.
San Juan de Dios
Die barocke Klosterkirche San Juan de Dios ist dem Schutzheiligen der Kranken geweiht. Der Orden der Barmherzigen Brüder sah seine Aufgaben in der Barmherzigkeit. 1152 wurde deshalb das nebenan liegende Hospital San Juan de Dios errichtet.