Gibraltar Historie
Gibraltar und der Dschebel Musa galten in der Antike als die Säulen des Herkules. Es hieß, er habe die beiden Berge als Stützen zwischen Himmel und Erde geschaffen. Die günstige Lage des Felsens von Gibraltar führte schon immer zu Kämpfen um die Vorherrschaft. Der berberische Feldherr Tarik machte im Jahr 711 Gibraltar zum Ausgangspunkt seiner Eroberung über Spanien. Durch ihn hat der Felsen seinen Namen bekommen. „Dschebel al Tarik“, „Berg des Tarik“, daraus wurde Gibraltar. 1309 wurde der Felsen von den Spaniern zurückerobert, erst 1462 wurde er wieder richtig christlich-spanisch. 1713 wurde durch den Frieden von Utrecht den Briten Gibraltar zugesprochen, nachdem sie im Spanischen Erbfolgekrieg 1704 den Felsen besetzten. Die Spanier versuchten Gibraltar wieder für sich zu erobern, doch alle Versuche scheiterten. In einem Referendum von 1967 sprachen sich 95 % der Bevölkerung für den Verbleib des britischen Königreiches aus, Gibraltar wurde daraufhin zur britischen Kronkolonie und die Spanier schlossen die Grenzen. Erst 1985 wurden die Grenzen wieder geöffnet. Ein Gouverneur vertritt die Queen, bei innenpolitischen Angelegenheiten kann Gibraltar selbst entscheiden, bei außenpolitischen Angelegenheiten bestimmt die britische Krone.